16. August
2026
19.30 Uhr
ZOOM

Eingeschlafene Sexualität? Wie Nähe & Begehren nach Jahren eine zweite Chance bekommen
Ihr liebt euch, der Alltag läuft – und trotzdem ist da etwas, das weh tut.
Sex findet kaum noch statt oder fühlt sich eher nach Pflicht als nach Begegnung an. Nähe kippt schnell in Anspannung, Rückzug oder Streit. Vielleicht fragst du dich leise, ob mit dir, deinem Körper oder eurer Beziehung „etwas nicht stimmt“.
Dieser Abend ist eine Einladung, damit nicht länger allein zu bleiben – und euch gleichzeitig einen wirklich guten Abend zu gönnen.
Stell dir 1,5 Stunden vor, in denen niemand etwas von dir will: keine To-do-Liste, kein „Funktionieren“, kein „Jetzt reiß dich mal zusammen“. Nur du (oder ihr beide), ein ruhiger Platz, vielleicht eine Tasse Tee – und ein sicher gehaltener Raum, in dem ihr eure Beziehung, eure Sexualität und das, was dazwischen steht, besser verstehen könnt.
Es geht nicht um peinliche Übungen im Gruppensetting, nicht um schnelle „Tricks fürs Schlafzimmer“ und auch nicht darum, irgendjemandem etwas zu beweisen.
Stattdessen bekommst du einen Abend, an dem du:
- zuhören, nachspüren und dich wiederfinden darfst
- kleine, machbare Übungen ausprobieren kannst – alleine oder zu zweit
- erste Worte für etwas findest, das bisher vielleicht nur als Druck, Enge oder Leere in dir lag.
Du musst dafür nichts „können“ und nichts von dir preisgeben, was sich nicht gut anfühlt.
Du kannst allein teilnehmen oder gemeinsam mit deiner Partnerperson, deine Kamera auslassen oder aktiv Fragen stellen – du bestimmst, wie sichtbar du sein möchtest.
Wenn du spürst, dass ihr so nicht weitermachen wollt, aber euch bisher die Worte oder eine Idee gefehlt haben, wie ihr überhaupt anfangen könnt, ist dieser kostenfreie Abend ein guter Einstieg: weg von Selbstvorwürfen und Schuldzuweisungen – hin zu mehr Verständnis, Würde und Klarheit für dich, deinen Körper und eure Beziehung.
Eingeschlafene Sexualität? Wie Nähe & Begehren nach Jahren eine zweite Chance bekommen
Was Körper, Nervensystem und sexuelle Prägungen mit Nähe, Konflikten und Intimität zu tun haben
Für wen ist dieser Abend gedacht?
Dieser Workshop ist für dich, wenn du dich in einem oder mehreren Punkten wiedererkennst – egal, ob du allein oder mit deiner Partnerperson teilnimmst:
- Du funktionierst im Alltag, aber bei Nähe, Berührung oder Sexualität machst du innerlich zu, gehst in den Rückzug oder spielst etwas vor.
- Ihr seid als Paar eher gute Alltags-Partner – aber zwischen euch gibt es viel Distanz, selten Berührung oder Sex, der sich mehr nach Pflicht als nach Begegnung anfühlt.
- Es gibt immer wieder die gleichen Streitspiralen: Rückzug, Vorwürfe, Schweigen – und du merkst, wie dein Körper dabei in Anspannung, Flucht oder Erstarrung geht.
- Du kennst Lustlosigkeit, Erektionsschwierigkeiten oder Schmerzen beim Sex und fragst dich, ob „mit deinem Körper etwas nicht stimmt“.
- Du trägst Scham rund um Sexualität, vielleicht auch Grenzerfahrungen („so schlimm war es doch nicht“) mit dir herum und möchtest besser verstehen, was das mit deinem Nervensystem macht.
- Du wünschst dir einen klaren, würdevollen Rahmen, in dem über Sexualität, Grenzen und Beziehung gesprochen werden darf – ohne Voyeurismus, ohne Peinlichkeit.
- Ihr als Paar habt das Gefühl, festzustecken – und wollt gemeinsam einen ersten, geschützten Schritt machen, um euer Erleben besser einordnen zu können.
Was du in diesen 1,5 Stunden bekommst
IIn diesem Online-Workshop geht es nicht um schnelle „Tricks“, sondern um einen guten Abend für dich / euch, an dem ihr zur Ruhe kommt, etwas versteht und mit kleinen, machbaren Schritten wieder losgeht. Du bekommst:
- Angeleitete Paarzeit / Ich-Zeit
Einen bewusst gestalteten Abend nur für dieses Thema: mit Momenten zum Ankommen, Zuhören, Spüren und Zeit, das Gehörte kurz zu setzen – egal, ob du allein da bist oder mit deiner Partnerperson. - Einblicke in typische Beziehungs- und Sexualitätsmuster
Du erkennst dich in Mustern wie Rückzug, Anpassung, Streitspiralen, Pflichtsex, Lustlosigkeit, Erektionsschwierigkeiten oder Schmerzen beim Sex wieder – und bekommst eine Vorstellung davon, was dahinterliegen kann, ohne dass du „kaputt“ oder „falsch“ bist. - Ein leicht verständliches Bild deines Nervensystems
Du verstehst, warum dein Körper bei Nähe, Streit oder Sexualität manchmal in Daueranspannung, Flucht oder Abschalten geht – und dass das nichts mit deinem Wert zu tun hat, sondern mit Schutz. - Hilfen, deine Reaktionen besser zu verstehen
Du bekommst Impulse, wie du mit mehr Mitgefühl auf dich selbst und dein Gegenüber schauen kannst: Warum reagierst du (oder ihr) immer wieder ähnlich – und was verändert sich, wenn du das durchschaust? - Einfache Körper- und Wahrnehmungsübungen
Kurze, alltagstaugliche Impulse, mit denen du mehr Sicherheit, Präsenz und Boden unter den Füßen spüren kannst – ohne dich zu überfordern, auch geeignet für Menschen, die „eigentlich gar nicht so körperlich“ sind. - Anregungen für Gespräche mit deiner Partnerperson
Du bekommst Formulierungs-Ideen, wie du dein Erleben in Worte fassen kannst, ohne dich selbst zu verraten oder dein Gegenüber anzugreifen – für ehrliche Gespräche, die nicht gleich im Streit enden müssen. - Einen klaren, schmuddelfreien Rahmen
Es gibt keine expliziten Übungen im Gruppensetting, keine Details, die du teilen musst. Stattdessen: Input, Reflexion und freiwillige, angeleitete Selbstwahrnehmungsübungen. Du darfst sprechen, wenn du möchtest – oder einfach nur zuhören und innerlich mitgehen.
So läuft der Abend ab
Damit du dich sicher fühlen kannst, weißt du von Anfang an, was dich erwartet. Der Workshop ist klar strukturiert:
Ankommen & Nervensystem runterfahren
Wir starten mit einer kurzen Ankommensphase: Atem, Erdung, Ankommen im Körper. Du musst dabei nichts sagen, deine Kamera kann ausbleiben – du entscheidest, wie sichtbar du sein möchtest.
Verstehen & Einordnen – Input-Teil
Ich führe dich verständlich durch das Zusammenspiel von Beziehung, Sexualität, Körper und Nervensystem.
Du bekommst Bilder und Beispiele, in denen du dich wiederfinden kannst – ohne Fachchinesisch, ohne Pathologisierung.
Selbstreflexion & kleine Übungen
Du bekommst Fragen zur Selbstreflexion und einfache Körper- und Wahrnehmungsübungen, die du für dich (oder gemeinsam mit deiner Partnerperson) ausprobieren kannst. Nichts davon ist Pflicht – du nimmst dir das, was gerade passt.
Integration & Ausblick
Zum Abschluss bündeln wir die wichtigsten Punkte des Abends: Was kannst du mitnehmen in deinen Alltag, in deine Beziehung, in deinen Körper?
Du bekommst Anregungen für die nächsten kleinen Schritte – ohne Überforderung, in deinem Tempo.
Wichtig:
Du musst weder deine Geschichte erzählen noch intime Details teilen. Du darfst sprechen, wenn du möchtest – oder einfach nur zuhören und für dich innerlich mitgehen.
Was sich nach diesem Abend für dich verändern kann
In zwei Stunden lösen wir keine Lebensgeschichte – aber es kann sich Entscheidendes verschieben:
- Du kannst besser einordnen, warum Lust in eurer Beziehung leiser geworden ist – und was das mit deinem Nervensystem und deinen Beziehungsmustern und nicht mit deinem „Wert“ zu tun hat.
- Du kannst dein Erleben klarer einordnen und spüren: „Ich bin nicht kaputt oder falsch – mein Körper schützt mich.“
- Du findest erste Worte für das, was bisher vielleicht nur als Druck, Enge oder Leere in dir lag.
- Du verstehst besser, warum bestimmte Situationen in Nähe, Sexualität oder Streit immer wieder ähnlich ablaufen.
- Du nimmst einfache, konkrete Schritte mit, wie du anders mit dir (und mit deinem Gegenüber) umgehen kannst – ohne dich zu überfordern.
- Du bekommst das Gefühl: „Ich darf mir Unterstützung holen – und es ist in Ordnung, dass ich mit diesen Themen nicht alleine klarkomme.“
Es geht nicht um magische Transformation, sondern um mehr Würde, Klarheit und Verständnis für dich selbst und eure Beziehung.
Rahmen & Fakten
- Format: 1,5‑stündiger Online-Workshop via Zoom
- Termin: Sonntag, 16. August 2026
- Uhrzeit: 19:30–21:00 Uhr (DACH-Zeit)
- Preis: kostenfrei
- Zielgruppe:
– Frauen in Beziehungen, Ehen, Patchwork oder nach Trennungen
– Männer mit Beziehungs- und Sexualitätsthemen oder nach Trennungen
– Paare, die sich in Nähe, Kommunikation oder Sexualität festgefahren fühlen - Ort: Online via Zoom (Zugangsdaten nach Anmeldung per E-Mail)
- Aufzeichnung:
Die Aufzeichnung steht dir und den anderen Teilnehmenden für einen begrenzten Zeitraum nach dem Workshop zur Verfügung – nur für die Gruppe dieses Abends, nicht öffentlich. - Sprache & Haltung:
Klar, fachlich, würdevoll. Keine Schuldzuweisungen, keine Pathologisierung, kein Voyeurismus - Wichtig:
Es gibt keine erotisierten expliziten Übungen im Gruppensetting. Alles bleibt im Rahmen von Input, Reflexion und freiwilligen, angeleiteten Selbstwahrnehmungsübungen, die du für dich (oder mit deiner Partnerperson) im eigenen Raum machst.
Wer dich begleitet
Ich bin Christiane Marks, systemische Beraterin mit Schwerpunkt Paar- und Sexualberatung.
Seit 2014 begleite ich Menschen und Organisationen, seit 2024 mit klarem Fokus auf Paar- und Sexualthemen – körper‑, nervensystem- und prozessorientiert, online und in meiner Praxis in Rheda-Wiedenbrück.
In meiner Arbeit verbinde ich:
- systemische Paar- und Sexualberatung
- Sexocorporel, Embodiment- und Nervensystemarbeit
- langjährige Erfahrung mit Frauen, Männern und Paaren – in Einzelsettings, Gruppen und Retreats, u.a. auf Korfu
Ich schaffe Räume, in denen du nichts leisten musst, sondern spüren, verstehen und neu wählen darfst.
Ohne Schmuddelrahmen, ohne Esoterik-Zwang, mit viel Klarheit, Würde und einem fachlichen Blick auf Liebe, Körper und Sexualität.
FAQ
Muss meine Partnerperson dabei sein?
Nein. Du kannst den Workshop allein besuchen oder gemeinsam mit deiner Partnerperson.
Wird es explizit oder peinlich?
Nein. Der Workshop ist klar gerahmt: kein Voyeurismus, keine peinlichen Berichte-Runden, keine expliziten Übungen im Plenum.
Wir sprechen würdevoll und erwachsen über Körper, Nähe und Sexualität – so, wie es diese Themen verdienen.
Muss ich sprechen oder kann ich nur zuhören?
Du kannst völlig in Ruhe nur zuhören und für dich mitgehen.
Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen – aber du musst nichts von dir erzählen, wenn du nicht möchtest.
Ist der Workshop etwas für mich, wenn ich Missbrauchs- oder Grenzerfahrungen habe?
Ja, sofern du im Alltag grundsätzlich stabil bist und dir zutraust, dich zwei Stunden mit diesen Themen zu beschäftigen.
Wir arbeiten nicht traumatherapeutisch in der Tiefe, aber ich spreche ausdrücklich auch über leise und laute Grenzerfahrungen und gehe achtsam damit um.
Wichtig: Du entscheidest jederzeit selbst, wie nah du an deine Geschichte herangehen möchtest – es gibt keinen Druck zu teilen.
Kann ich teilnehmen, wenn ich schon in Therapie oder Beratung bin?
Ja. Der Workshop kann deine bestehenden Prozesse ergänzen und dir zusätzliche Einordnung aus nervensystem- und beziehungsorientierter Sicht geben.
Er ersetzt keine Therapie, kann aber ein guter Baustein in deinem Lern- und Heilungsweg sein.
