
„Zwischen Funktionieren und Fühlen – Beziehung, Körper & Nervensystem in Nähe und Sexualität“
Beziehung, Körper & Nervensystem – warum Nähe, Lust & Grenzen nicht nur Kopfsache sind
Du funktionierst im Alltag – aber sobald es um Nähe, Sexualität oder klare Grenzen geht, wird es eng, anstrengend oder still?
Vielleicht fragst du dich leise, ob mit dir oder euch „etwas nicht stimmt“.
In diesem 2‑stündigen Online-Workshop schauen wir gemeinsam darauf, wie Beziehung, Körper und Nervensystem zusammenspielen – und warum dein Erleben oft viel mehr mit Schutz als mit „Fehlfunktion“ zu tun hat.
An diesem Abend bekommst du:
- ein verständliches Bild davon, wie dein Nervensystem Nähe, Lust und Grenzen mitsteuert
- Orientierung, warum Rückzug, Streit, Pflichtsex, Lustlosigkeit oder Erektionsprobleme nicht „Charakterschwächen“ sind
- erste, einfache Schritte, wie du anders mit dir selbst und mit deiner Partnerperson umgehen kannst
„Zwischen Funktionieren und Fühlen – Beziehung, Körper & Nervensystem in Nähe und Sexualität“
Für wen ist dieser Abend gedacht?
Dieser Workshop ist für dich, wenn du dich in einem oder mehreren Punkten wiedererkennst – egal, ob du allein oder mit deiner Partnerperson teilnimmst:
- Du funktionierst im Alltag, aber bei Nähe, Berührung oder Sexualität machst du innerlich zu, gehst in den Rückzug oder spielst etwas vor.
- Ihr seid als Paar eher gute Alltags-Partner – aber zwischen euch gibt es viel Distanz, selten Berührung oder Sex, der sich mehr nach Pflicht als nach Begegnung anfühlt.
- Es gibt immer wieder die gleichen Streitspiralen: Rückzug, Vorwürfe, Schweigen – und du merkst, wie dein Körper dabei in Anspannung, Flucht oder Erstarrung geht.
- Du kennst Lustlosigkeit, Erektionsschwierigkeiten oder Schmerzen beim Sex und fragst dich, ob „mit deinem Körper etwas nicht stimmt“.
- Du trägst Scham rund um Sexualität, vielleicht auch Grenzerfahrungen („so schlimm war es doch nicht“) mit dir herum und möchtest besser verstehen, was das mit deinem Nervensystem macht.
- Du wünschst dir einen klaren, würdevollen Rahmen, in dem über Sexualität, Grenzen und Beziehung gesprochen werden darf – ohne Voyeurismus, ohne Peinlichkeit.
- Ihr als Paar habt das Gefühl, festzustecken – und wollt gemeinsam einen ersten, geschützten Schritt machen, um euer Erleben besser einordnen zu können.
Was du in diesen 2 Stunden bekommst
In diesem Online-Workshop geht es nicht um schnelle „Tricks“, sondern um Verstehen, Einordnen und erste machbare Schritte. Du bekommst:
- ein leicht verständliches Bild deines Nervensystems
– warum dein Körper bei Nähe, Streit oder Sexualität manchmal in Daueranspannung, Flucht oder Abschalten geht. - Einblicke in typische Beziehungs- und Sexualitätsmuster
– Rückzug, Anpassung, Streitspiralen, Pflichtsex, Lustlosigkeit, Erektionsprobleme – und was dahinterliegen kann. - Hilfen, deine Körperreaktionen einzuordnen
– weg von „Ich bin kaputt“ hin zu „Mein Körper versucht, mich zu schützen“. - einfache Körper- und Nervensystem-Übungen
– kurze, alltagstaugliche Impulse, um mehr Sicherheit, Präsenz und Boden unter den Füßen zu spüren. - Anregungen für Gespräche mit deiner Partnerperson
– wie du dein Erleben in Worte fassen kannst, ohne dich selbst zu verraten oder dein Gegenüber anzugreifen. - einen klaren, schmuddelfreien Rahmen
– keine expliziten Übungen im Gruppensetting, sondern Input, Reflexion und freiwillige, angeleitete Selbstwahrnehmungsübungen.
So läuft der Abend ab
Damit du dich sicher fühlen kannst, weißt du von Anfang an, was dich erwartet. Der Workshop ist klar strukturiert:
Ankommen & Nervensystem runterfahren
Wir starten mit einer kurzen Ankommensphase: Atem, Erdung, Ankommen im Körper. Du musst dabei nichts sagen, deine Kamera kann ausbleiben – du entscheidest, wie sichtbar du sein möchtest.
Verstehen & Einordnen – Input-Teil
Ich führe dich verständlich durch das Zusammenspiel von Beziehung, Sexualität, Körper und Nervensystem.
Du bekommst Bilder und Beispiele, in denen du dich wiederfinden kannst – ohne Fachchinesisch, ohne Pathologisierung.
Selbstreflexion & kleine Übungen
Du bekommst Fragen zur Selbstreflexion und einfache Körper- und Wahrnehmungsübungen, die du für dich (oder gemeinsam mit deiner Partnerperson) ausprobieren kannst. Nichts davon ist Pflicht – du nimmst dir das, was gerade passt.
Integration & Ausblick
Zum Abschluss bündeln wir die wichtigsten Punkte des Abends: Was kannst du mitnehmen in deinen Alltag, in deine Beziehung, in deinen Körper?
Du bekommst Anregungen für die nächsten kleinen Schritte – ohne Überforderung, in deinem Tempo.
Wichtig:
Du musst weder deine Geschichte erzählen noch intime Details teilen. Du darfst sprechen, wenn du möchtest – oder einfach nur zuhören und für dich innerlich mitgehen.
Was sich nach diesem Abend für dich verändern kann
In zwei Stunden lösen wir keine Lebensgeschichte – aber es kann sich Entscheidendes verschieben:
- Du kannst dein Erleben klarer einordnen und spüren: „Ich bin nicht kaputt oder falsch – mein Körper schützt mich.“
- Du findest erste Worte für das, was bisher vielleicht nur als Druck, Enge oder Leere in dir lag.
- Du verstehst besser, warum bestimmte Situationen in Nähe, Sexualität oder Streit immer wieder ähnlich ablaufen.
- Du nimmst einfache, konkrete Schritte mit, wie du anders mit dir (und mit deinem Gegenüber) umgehen kannst – ohne dich zu überfordern.
- Du bekommst das Gefühl: „Ich darf mir Unterstützung holen – und es ist in Ordnung, dass ich mit diesen Themen nicht alleine klarkomme.“
Es geht nicht um magische Transformation, sondern um mehr Würde, Klarheit und Verständnis für dich selbst und eure Beziehung.
Rahmen & Fakten
- Format: 2‑stündiger Online-Workshop via Zoom
- Termin: Sonntag, 12. Juli 2026
- Uhrzeit: 19:30–21:30 Uhr (DACH-Zeit)
- Preis: 29 € – egal, ob du allein oder gemeinsam mit deiner Partnerperson teilnimmst
- Zielgruppe:
– Frauen (ca. 30–65) in Beziehungen, Ehen, Patchwork oder nach Trennungen
– Männer mit Beziehungs- und Sexualitätsthemen oder nach Trennungen
– Paare, die sich in Nähe, Kommunikation oder Sexualität festgefahren fühlen - Ort: Online via Zoom (Zugangsdaten nach Anmeldung per E-Mail)
- Aufzeichnung:
Die Aufzeichnung steht dir und den anderen Teilnehmenden für einen begrenzten Zeitraum nach dem Workshop zur Verfügung – nur für die Gruppe dieses Abends, nicht öffentlich. - Sprache & Haltung:
Klar, fachlich, würdevoll. Keine Schuldzuweisungen, keine Pathologisierung, kein Voyeurismus - Wichtig:
Es gibt keine erotisierten expliziten Übungen im Gruppensetting. Alles bleibt im Rahmen von Input, Reflexion und freiwilligen, angeleiteten Selbstwahrnehmungsübungen, die du für dich (oder mit deiner Partnerperson) im eigenen Raum machst.
Wer dich begleitet
Ich bin Christiane Marks, systemische Beraterin mit Schwerpunkt Paar- und Sexualberatung.
Seit 2014 begleite ich Menschen und Organisationen, seit 2024 mit klarem Fokus auf Paar- und Sexualthemen – körper‑, nervensystem- und prozessorientiert, online und in meiner Praxis in Rheda-Wiedenbrück.
In meiner Arbeit verbinde ich:
- systemische Paar- und Sexualberatung
- Sexocorporel, Embodiment- und Nervensystemarbeit
- langjährige Erfahrung mit Frauen, Männern und Paaren – in Einzelsettings, Gruppen und Retreats, u.a. auf Korfu
Ich schaffe Räume, in denen du nichts leisten musst, sondern spüren, verstehen und neu wählen darfst.
Ohne Schmuddelrahmen, ohne Esoterik-Zwang, mit viel Klarheit, Würde und einem fachlichen Blick auf Liebe, Körper und Sexualität.
FAQ
Muss meine Partnerperson dabei sein?
Nein. Du kannst den Workshop allein besuchen oder gemeinsam mit deiner Partnerperson.
Der Preis bleibt der gleiche – egal, ob du alleine oder zu zweit vor dem Bildschirm sitzt.
Wird es explizit oder peinlich?
Nein. Der Workshop ist klar gerahmt: kein Voyeurismus, keine peinlichen Berichte-Runden, keine expliziten Übungen im Plenum.
Wir sprechen würdevoll und erwachsen über Körper, Nähe und Sexualität – so, wie es diese Themen verdienen.
Muss ich sprechen oder kann ich nur zuhören?
Du kannst völlig in Ruhe nur zuhören und für dich mitgehen.
Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen – aber du musst nichts von dir erzählen, wenn du nicht möchtest.
Ist der Workshop etwas für mich, wenn ich Missbrauchs- oder Grenzerfahrungen habe?
Ja, sofern du im Alltag grundsätzlich stabil bist und dir zutraust, dich zwei Stunden mit diesen Themen zu beschäftigen.
Wir arbeiten nicht traumatherapeutisch in der Tiefe, aber ich spreche ausdrücklich auch über leise und laute Grenzerfahrungen und gehe achtsam damit um.
Wichtig: Du entscheidest jederzeit selbst, wie nah du an deine Geschichte herangehen möchtest – es gibt keinen Druck zu teilen.
Kann ich teilnehmen, wenn ich schon in Therapie oder Beratung bin?
Ja. Der Workshop kann deine bestehenden Prozesse ergänzen und dir zusätzliche Einordnung aus nervensystem- und beziehungsorientierter Sicht geben.
Er ersetzt keine Therapie, kann aber ein guter Baustein in deinem Lern- und Heilungsweg sein.
